Ihre Gesundheit

Kniegelenke und Ernährung

Eier und Milch @ Marshi

Ohne die flexible, glatte Knorpelschicht kann kein Gelenk im Körper funktionieren. Wie alle Gewebe des Körpers unterliegt auch Knorpel einem ständigen regenerativen Prozess. Dafür benötigt der Körper spezielle Bausteine. Glukosaminsulfat, ein so genannter Aminozucker, ist für die Bildung von Knorpel und anderen Bindegewebsarten wie Sehnen und Bänder, aber auch für gesunde Knochenstrukturen von Bedeutung.

Dieses Glukosaminsulfat kann der Körper aus gesunder Nahrung aufnehmen, wobei dies in jüngeren Jahren besser funktioniert als im Alter. Unsere moderne, an Mikronährstoffen arme Ernährungsweise bietet dafür meist nicht die richtige Grundlage. Zur Erhaltung einer optimalen Gelenkstruktur bzw. zur Vorbeugung gegen vorzeitigen Knorpelverschleiß sollten Sie daher nach Produkten Ausschau halten, die reich an hochwertigen Proteinen sind.

Salbei@Ylloh

Milchprodukte, Eier und auch mageres Fleisch oder Fisch sind hier besonders hilfreich. Ein regelmäßiger Verzehr von Nahrungsmitteln, die reich an Antioxidantien sind, stärkt zudem die Körperzellen gegen schädigende Einflüsse: Hier sind Oliven, Salbei, Trauben, Zwiebeln sowie Zitrus- und weitere Früchte und auch Sojabohnen zu nennen.

Das Bewusstsein für eine gesunde Ernährung schärft sich mit dem praktischen Ausprobieren. Schon Aristoteles wusste: „Was du lernen willst zu tun, lernst du, in dem du es tust.“

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Ernährung

„Farbstoffe – oft ist weniger mehr”

... und gefärbte Lebensmittel können gesundheitliche Gefahren beinhalten    © Light Impression - Fotolia.com

Geht es um „gefärbte Lebensmittel“ denken Sie vielleicht sofort an grünen Likör oder blaues Eis. Doch solche offensichtlich gefärbten Produkte sind nur besonders farbenfrohe Beispiele. Die meisten der insgesamt 42 zugelassenen Farbstoffe werden dezenter eingesetzt und landen so erheblich häufiger auf dem Teller, als Sie vielleicht denken.

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„Allergien vermeiden von Anfang an – mit richtiger Ernährung!”

© detailblick - Fotolia.com

Viele Jahre wurde werdenden Müttern, deren ungeborenes Kind ein erhöhtes Atopierisiko (Wahrscheinlichkeit einer Immunstörung wie Allergien und Neurodermitis) aufweist, zum Verzicht auf Nahrungsmittel geraten, die ein hohes Allergiepotential haben.

Laut DGE ist dies allerdings nicht mehr aktuell, da es keine Belege dafür gibt, dass das Meiden der Allergene das Atopierisiko senkt. Vor allem vor dem Verzehr von Fisch in der Schwangerschaft wurde oftmals abgeraten; nach neuesten Erkenntnissen aber soll Fisch sogar eine protektive (schützende) Wirkung haben.

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„Hypertonie”

herz

Bei der Hypertonie handelt es sich um eine Erhöhung des Drucks oder der Spannung, meist wird dieser Begriff in Zusammenhang mit Bluthochdruck verwendet. Es ist die häufigste beobachte Erkrankung der Industrieländer und kann Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Herz- oder Niereninsuffizienz verursachen.
Generell wird zwischen der primären und der sekundären Hypertonie unterschieden. Von der sekundären Hypertonie spricht man, wenn der Erhöhung des Blutdrucks Erkrankungen anderer Organe wie z.B. der Niere und der endokrinen Drüsen zu Grunde liegen. Weitaus häufiger jedoch kommt die primäre Hypertonie vor, deren genauen Ursachen noch relativ unbekannt sind. Wahrscheinlich spielen sowohl genetische Faktoren sowie Umwelteinflüsse bei der Entstehung und Manifestation eine Rolle.

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